Das hat im ÖRR Tradition: Man nimmt eine wissenschaftliche Studie zu einem gerade aktuellen Thema, und verdreht die Ergebnisse in die vom ÖRR gewünschte Richtung. Ein weiteres Beispiel ist die 20:00 Uhr Tagesschau vom 10. März. Vorgestellt wurde die Studie „Wie Deutschland Diskriminierung erlebt“ der Antidiskriminierungssstelle. Laut ÖRR-Credo ist Diskriminierung in Deutschland allgegenwärtig. Und das muss also auch in der Studie bestätigt werden. Außer der Tagesschau manipulierten auch viele andere ÖRR-Formate die Studienergebnisse in diese Richtung. Die zentrale, aber falsche Aussage in jedem Fall: „9 Millionen Menschen in Deutschland fühlt sich im Alltag diskriminiert.“
Dazu schreibt die FAZ: „Diese Aussage ist nicht korrekt. Es fühlen sich nämlich nicht 9 Millionen Menschen ‚im Alltag‘ diskriminiert, vielmehr haben 9 Millionen Menschen in Deutschland laut eigenen Angaben zumindest einmal im vergangenen Jahr eine Diskriminierungserfahrung in mindestens einem von zwölf abgefragt Bereichen gemacht. Das ist etwas völlig anderes.“
Aber dass die Welt, so wie im ÖRR gezeigt, vergleichen mit der wahren Welt etwas ganz anderes ist, ist man ja im ÖRR gewohnt.
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