„Man stelle sich vor, eine Wehrsportgruppe hätte in Spanien linksextreme Aktivisten mit Hämmern so brutal traktiert, dass deren Köpfe hätten zusammengenäht werden müssen. Man stelle sich weiter vor, sie wären dafür in einem Spanien mit linker Regierung verurteilt worden – und der einzige Politiker, der dazu in der „Tagesschau“ zu Wort käme, wäre ein Mitglied der AfD, das zusätzlich darauf hinweist, es gebe wohl politische Gründe für diesen Prozess. Sehr richtig: Das ist in Deutschland vollkommen undenkbar. Glücklicherweise.“ So schreibr Ulf Poschard in der Welt.
Das ganze spiegelverkehrt ist aber sehr wohl denkbar. Und nicht nur denkbar – es ist im ÖRR normal, „Wenn es jedoch um Simeon Maja T. geht, einen Linksterroristen oder eine Linksterroristin (je nachdem, wie sich die Person gerade definiert), dann übernehmen Teile der Medien eine Form der Geschichtsschreibung, die angesichts der Verbrechen der sogenannten Hammerbande bemerkenswert ist. In einer Version der „Tagesschau“ heißt es beispielsweise, die heute verurteilte „non-binäre deutsche Person“ sei nicht etwa linksradikal oder linksextrem, wie unbedarfte Bürger denken könnten, sondern lediglich der „linken Szene“ zuzuordnen. In einem Artikel der „Tagesschau“ werden Taten und Opfer nur in Spurenelementen erwähnt. Stattdessen kommen vor allem Vater und Anwalt des Täters zu Wort. Gleichzeitig richtet sich der Fokus maßgeblich darauf, Zweifel am ungarischen Rechtsstaat zu betonen. „
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