Eine Kampagne des Bundes der Rundfunkbeitragszahler e.V.

Unser Beitrag. Unser Rundfunk.
Nicht nur zahlen. Vertreten sein.

Wir Rundfunkteilnehmer und Beitragszahler finanzieren den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Also sollen wir in seinen Aufsichtsgremien auch selbst mitwirken — im Fernsehrat, im Hörfunkrat und in den Rundfunkräten.

Der Bund der Rundfunkbeitragszahler bündelt Kritik, Dokumentation und Handeln zu einer organisierten Stimme. Unser Ziel: Beitragszahler in die Rundfunkräte.

Kampagne "Beitragszahler in die Rundfunkräte" - Rundfunkrat bzw. Ratssaal für demokratische Mitbestimmung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Aufsichtsgremien wie dieses entscheiden über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – bislang ohne eigene Vertretung der Beitragszahler. | Foto: Christian Schneider, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Wir finanzieren den Rundfunk. In seiner Aufsicht fehlt uns eine eigene Stimme.

Wir Rundfunkteilnehmer und Beitragszahler tragen die dauerhafte Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In den Rundfunkräten und vergleichbaren Aufsichtsgremien wirken Vertreter zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen mit — die Beitragszahler selbst jedoch nicht als eigene, organisierte Gruppe.

Unsere Erfahrungen, unsere Kritik und unsere Erwartungen gelangen deshalb nicht mit dem Gewicht einer dauerhaft handlungsfähigen Gruppe in die Aufsicht. Einzelne Beschwerden, Widersprüche und Wortmeldungen geben wichtige Anstöße, bleiben aber ohne gemeinsame Struktur voneinander getrennt.

Aus vereinzelter Kritik muß eine organisierte Stimme werden.

Warum wirksamere Kontrolle nötig ist

Die Forderung nach einer stärkeren Vertretung der Beitragszahler beruht nicht auf einem abstrakten Gefühl. Die Akte ÖRR dokumentiert konkrete Vorgänge aus Programm, Berichterstattung und Rundfunkorganisation. Die folgenden Beispiele zeigen, warum Fehler nachvollziehbar aufgearbeitet und dauerhaft verhindert werden müssen.

Ausgebildete Beitragszahler in die Rundfunkräte

So treten wir wirkungsvoll für Sie als Beitragszahler ein.

Wir fordern keine neue politische Wahl und kein zusätzliches politisches Amt. Rundfunkteilnehmer und Beitragszahler sollen als eigene Gruppe in den bereits bestehenden Aufsichtsgremien mitwirken: in den Rundfunkräten der Landesrundfunkanstalten sowie im Fernsehrat des ZDF und im Hörfunkrat des Deutschlandradios.

Dort sollen wir unsere Erfahrungen und unsere Erwartungen an Qualität und Wirtschaftlichkeit einbringen — die Sicht derer, die den Rundfunk dauerhaft finanzieren.

Das ist kein neues Wahlamt, sondern gelebte Repräsentation: die Zahler bekommen im Rundfunk die Vertretung, die eine repräsentative Ordnung überall sonst kennt. Ein Rundfunk, der seine Beitragszahler repräsentiert, ist ein demokratischerer Rundfunk — nicht durch neue Abstimmungen, sondern durch die Beteiligung derer, die ihn tragen.

Vertretung allein genügt jedoch nicht: Künftige Rundfunkräte müssen ihre Aufgaben, Rechte und Kontrollmöglichkeiten kennen.

Beitragszahler in die Rundfunkräte im ÖRR - Bund der Rundfunkbeitragszahler e.V.

Ein repräsentativer Rundfunk für uns alle.

Lassen Sie uns zusammen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu dem machen, was er eigentlich sein sollte: Ein Garant für neutrale undabhängige Informationssquelle für den mündigen, demokratischen Bürger.

Wir schaffen einen Rundfunk, der uns mit verschiedenen Ansichten versorgt, um mündige Bürger umfassend zu Entscheidungen zu befähigen.

Aus einem Anliegen wird eine dauerhafte Organisation.

Mehr als 10.000 Unterstützer des Anliegens

Mehr als 10.000 Menschen unterstützten im Dezember 2023 das Anliegen der Petition „Rote Karte Staatsfunk“. Diese Resonanz zeigte, wie groß der Wunsch nach einer stärkeren Vertretung der Rundfunkteilnehmer und Beitragszahler ist. Eine zeitlich begrenzte Petition allein schafft jedoch noch keine dauerhafte Interessenvertretung.

Wir führen dieses Anliegen als eingetragener Verein weiter — und haben daraus greifbare Arbeit gemacht:
  1. Akte ÖRR: Konkrete Fälle werden dokumentiert, geordnet und öffentlich nachvollziehbar gemacht.
  2. Exklusives Gutachen: Ein 23-seitiges Gutachten untersucht substanzielle Qualitätsmängel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk anhand gängiger Richtlinien des Qualitätswesens. Es steht Mitgliedern zur eigenen Verwendung zur Verfügung; seine Bereitstellung ist keine Rechtsberatung.
  3. Gemeinsame Musterklage: Wir tragen eine Musterklage zu grundsätzlichen Fragen des Rundfunkbeitrages. Sie dient dem gemeinsamen Anliegen, nicht der Vertretung einzelner Mitglieder.
  4. Akademie für künftge Rundfunkräte: Sie soll Beitragszahler auf Aufgaben, Rechte und Kontrollmöglichkeiten in den Gremien vorbereiten und befindet sich gerade im Aufbau.
Aus Unterstützern eines Anliegens soll eine dauerhaft handlungsfähige Gemeinschaft von Mitgliedern werden.

Wir sind das verbindende Glied.

Die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat viele Stimmen. Einige Initiativen setzen bei der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Beitragspflicht an, andere bei der langfristigen Erneuerung des Rundfunks. Beides hat seine Berechtigung.

Der Bund der Rundfunkbeitragszahler steht dazwischen — und verbindet: Wir machen aus vereinzelter Kritik dauerhafte Organisation. Wir dokumentieren, bündeln und vertreten, damit aus einzelnen Stimmen eine gemeinsame wird.

Geben Sie uns Beitragszahlern eine gewichtige Stimme.

Zustimmung allein genügt nicht. Eine organisierte Stimme entsteht durch Menschen, die sich dauerhaft zusammenschließen und die gemeinsame Arbeit tragen.

Mitglied werden

Mit Ihrer Mitgliedschaft stärken Sie eine planbare Vereinsarbeit und vergrößern die organisierte Stimme der Beitragszahler.

Die Vereinsmitgliedschaft kostet 48 Euro im Jahr, umgerechnet nur 4 Euro im Monat. Mitglieder erhalten Zugang zum exklusiven Gutachten, zum Forum und zu Vereinsterminen. Die Akademie für künftige Rundfunkräte befindet sich im Aufbau.

Mit einer Spende unterstützen

Spenden erweitern unseren Handlungsspielraum — für Dokumentation, Beschwerden, Gutachten, Verfahren und den Aufbau neuer Projekte. Per Banküberweisung oder mit Bitcoin, die Höhe bestimmen Sie selbst.

Sie möchten sich zunächst weiter informieren?

Hinweise zu neuen Fällen, Verfahren und Entwicklungen — etwa einmal im Monat.
Jederzeit abbestellbar. Sie erhalten zunächst eine E-Mail zur Bestätigung Ihrer Anmeldung (Double-Opt-in). Es gilt unsere Datenschutzerklärung.

Warum unsere Arbeit gerechtfertigt ist?

Lesen Sie die unzähligen Fälle in unserer Akte ÖRR und erfahren Sie, was derzeit im ÖRR alles schief läuft und eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks für uns mündige Bürger nicht würdig ist.

Spendenkonto

Bitte überweisen Sie Ihre Spende an das folgende Konto.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Empfänger: Bund der Rundfunkbeitragszahler e.V.
IBAN: DE20 8306 5408 0005 4607 86
BIC: GENO DEF1 SLR
Bank: Deutsche Skatbank
Verwendungszweck: Spende