MDR bezahlt Mitarbeiter für Nichtstun

Der Schmusekurs von ÖRR und Gewerkschaften zeugt seltsame Blüten. Laut einer aktuellen Meldung in der Welt zahlt der MDR seinen freien Mitarbeitern auch dann ihre Honorare weiter, wenn sie dafür nichts abliefern. Ein Hohn angesichts des vereinbarten Sparkurses, den bereits komplette Sendungen zum Opfer gefallen sind. „Doch nun sorgt eine Einigung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) mit den Gewerkschaften für Aufmerksamkeit,“ schreibt die Welt. „Der MDR will freie Mitarbeiter, die wegen des Sparkurses weniger oder keine Aufträge mehr erhalten, mit einer üppigen Ausgleichssonderzahlung absichern. Nach der Tarif-Info der Gewerkschaften DJV, ver.di und unisono gilt der Mechanismus für Freie, die von den im Mai verkündeten Sparmaßnahmen bei „Mittagsmagazin“ und „MDR um 2“ besonders betroffen sind. Wer zwischen April 2026 und März 2027 „Honorareinbußen“ erleidet, soll eine Ausgleichssonderzahlung erhalten. Grundlage ist das Einkommen des Jahres 2025. Je nach Dauer der bisherigen Tätigkeit sollen bis zu 90 Prozent der Bezüge ausgeglichen werden.“

Denn das Geld dafür zahlt ja der Beitragszahler. Vielleicht sollte man einmal daran denken, die zuständigen ÖRR-Bonzen wegen Untreue vor Gericht zu stellen.

Siehe auch

https://www.welt.de/kultur/article6a32694b7e682fc37fbfdbeb/ard-sender-trotz-sparkurs-im-oerr-mdr-bezahlt-mitarbeiter-fuers-nichtstun.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.4.A_schlagzeilen_control

https://schwarzbuch-staatsfunk.de

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